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Rebecca Gablé ist der Künstlername der deutschen Schriftstellerin Ingrid Krane-Müschen (* 25. September 1964 in Wickrath/Mönchengladbach).

Rebecca Gablé machte 1984 ihr Abitur am „Gymnasium an der Gartenstraße“ in Mönchengladbach-Rheydt. Dem Abitur folgte 1984 eine Ausbildung zur Bankkauffrau. In diesem Beruf arbeitete sie eine Zeit lang auf einem Stützpunkt der Royal Air Force. Dort vertiefte sich ihr Interesse an der englischen Kultur.

1991 begann Rebecca Gablé ein Studium der Literaturwissenschaft und Mediävistik in den Fächern Anglistik und Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Dort war sie drei Jahre als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für mittelalterliche englische Literatur tätig. Im Frühjahr 1996 schloss sie das Studium mit dem Magisterexamen ab.

Seither ist sie als freie Autorin und Literaturübersetzerin tätig. Von 1999 bis 2000 nahm sie einen Lehrauftrag an der Heinrich-Heine-Universität in altenglischer Literatur wahr. Mehrere Jahre suchte Gablé nach einem Verlag. Ihr erster Kriminalroman Jagdfieber erschien 1995 beim Verlag Bastei Lübbe. Der Roman wurde für den Friedrich-Glauser-Krimipreis nominiert.

Anschließend folgte ein weiterer Krimi Die Farben des Chamäleons. Der Durchbruch kam mit ihrem ersten historischen Roman Das Lächeln der Fortuna. Danach schrieb sie zwei weitere Kriminalromane und seit dem Jahr 2000 hat sie sich den historischen Romanen verschrieben.

Gablé trat der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur (dem „Syndikat“) bei, dessen Sprecherin sie drei Jahre lang war. Weiterhin wurde sie Mitglied im Autorenkreis Historischer Roman Quo Vadis. 2006 erhielt Sie den Silbernen Lorbeer des Sir Walter Scott-Preises vom Autorenkreis Historischer Roman Quo Vadis für Die Hüter der Rose.

Neben der Literatur gilt ihr Interesse der (mittelalterlichen) Geschichte, dem Theater und vor allem der Musik. Sie spielt Klavier und singt seit vielen Jahren in einer Band. Rebecca Gablé und ihr Mann leben in Wickrath.