1989. Johannesburg ist noch von der Apartheid entzweit. Aus
Jacks elfjähriger Perspektive ist diese Welt klar erfassbar. Doch
gleichzeitig mit seinen ersten Schritten Richtung Erwachsensein
beginnt um ihn herum die alte Ordnung zu bröckeln, und
plötzlich ist nichts mehr, wie es vorher war.
Die Unterschiede sind gravierend in diesem Land, in das er als Sohn einer weißen
Mittelschichtsfamilie hineinwächst. Jack ist von allem ein bisschen: Halb Engländer,
halb Bure, aufgezogen von einer schwarzen Kinderfrau, die bei den Viljees lebt,
seit er denken kann. Susie liebt er über alles, auch wenn für sie Handgreiflichkeiten
eine Form der Zuneigung sind und sie regelmäßig sagt: »Jack, ich hab dich so gern!
Ich hau dich!«
Der Haushalt der Viljees wird aufgemischt, als Percy auftaucht, Susies 15-jähriger
Sohn. Percy ist gelangweilt, eitel und voller Zorn. Als Percy Jack in einem intimen
Moment erwischt, schämt sich Jack so in Grund und Boden, dass er schwört, Rache
zu üben. Aber diese Rache hat schwere Konsequenzen. Jack muss lernen, dass
die Kluft zwischen Schwarz und Weiß, Arm und Reich, zwischen Schuld und
Unschuld noch nicht überwunden ist.